KranzKrone / [Review] Star Trek 11 – Ich bin Fasziniert

Star Trek 11

Bei Loft75 hatte ich gestern ein weiteres kleines Review zum neuen Star Trek Film gelesen und war danach auf ein mal so richtig heiss auf den neuen Star Trek Film das ich mich kurzerhand dazu entschloss den Film gestern im Kino noch anzuschauen.

Um 14:45 Uhr war es dann soweit und ich saß mit einer Hand voll weiterer Leute im Kino und schaute mir den neuen Star Trek Film an. Die ersten Bilder die ich zu sehen bekam waren schon echt beindruckend und die Geräuschkulisse war eben so beindruckend wie die bewegten Bilder die man sah. Diese Geräusch am Anfang, was man bei den ersten Szenen hörte klang irgendwie wie eine Sci-Fi Version von einem alten Sonar.

Nach den ersten Szenen fesselte mich Star Trek 11 dann wahrlich an meinen Kinosessel, so turbulent und Actionreich hatte ich bisher keinen vorherigen Star Trek Film erlebt.

Von dem Moment an wo ich das erste Bild vom Weltraum und einem Raumschiffes sah bis hin zu dem Punkt am Ende des Kinofilm wo der Junge J.T. Kirk (Chris Pine) endlich offiziell Kapitän der USS Enterprise wurde, war Star Trek 11 durch und durch sehr faszinierend wie Mr. Spock sagen würde. Eine Authentische und Spektakuläre Neuauflage von alt bekanntem!

USS Kelvin

Die Charakter waren alle perfekt wiedererkennbar für mich und von der ersten Sekunde an wusste man genau wer Leonard „Pille“ McCoy war und konnte gute Parallelen zu den bekannten Charakteren der Star Trek Serie herstellen.

Die Crew der USS Enterprise

Am besten gefielen mir die jungen Charakterlichen Fassungen von Spock (Zachary Quinto), der attraktiven Kommunikationsoffizierinn Uhura (Zoë Saldana) und dem Steuermann Sulu (John Cho) der die USS Enterprise fast immer sehr sicher durch den Film hindurch lenkte.

Steuermann Sulu

Für einige Lacher sorgte dann immer mal wieder der 17-jährige Chekov (Anton Yelchin) der alleine schon durch seinen Russischen Dialekt manchmal echt komisch war.

Auch die Art und Weise wie sich Chekov und die anderen Charaktere neben dem eigentlichen Hauptcharakter James Tiberius Kirk (Chris Pine) bewegten und miteinander interagierten war wirklich sehr faszinierend mit anzusehen. Die jüngere Fassung von Kirk kommt dabei richtig schön zu Geltung, denn wenn man die alten Star Trek Filme gesehen hat weiss man das Kirk sich gerne mal geprügelt hat und irgendwie ein Händchen für die Frauen hatte.

James Tiberius Kirk

Ein junger Draufgänger eben der keinem Kampf aus dem Weg geht.

Das komplette Gegenteil von Kirk ist der junge Spock, welcher von Anfang an seines Werdegangs gezeigt wird. Die Gradwanderung zwischen Mensch und Vulkanier welche der noch junge Spock immer zu beschreitet, bringt den Charakter noch viel besser zur Geltung.

Spock

Auch das immer wiederkehrende aufeinanderprallen von Spock und Kirk bringt viel mehr tiefe in die Beziehung zwischen den beiden Charakteren. Als Zuschauer kann man sich sehr gut vorstellen und auch nachvollziehen, was die beiden zu so guten Freunden hat werden lassen.

Spock und Kirk

Die Story von Star Trek 11 welche durch die Charaktere erzählt wird, nämlich wie alles damals eigentlich begann und schliesslich Alle zu der Crew der USS Enterprise wurden, ist schon wirklich beachtlich und zugleich erstaunlich mit anzusehen.

Man kann sich als Zuschauer wirklich sehr gut in die Charakter reinversetzten und bekommt alles sehr authentisch mit wie die einzelnen Charaktere ihr Abenteuer erleben.

Kapitän KIRK

Der Auftritt im Film vom alten Mr. Spock (Leonard Nimoy) der aus der Zukunft kommt, gibt dem ganzen Film zudem noch mehr Authentizität wie ich finde.

Der Böse Romulanische Gegenspieler Nero (Eric Bana) kommt auch sehr authentisch rüber als Charakter, unter anderem weil das Romulanische Raumschiff wirklich sehr böse aussieht, im krassen Gegensatz zu dem wie die Raumschiffe der Sternenflotte aussehen zu der Zeit.

Nero der Romulaner

Die Innenarchitektur des Romulanischen Raumschiff, welches ursprünglich mal ein Bergbauschiff war, sieht sehr authentisch und Romulanisch passend aus.

Das alles gepaart mit sehr Detailreichen Effekten und grandioser Musikalischer Untermalung, ergibt schlussendlich einen würden Elften Teil der Star Trek Saga.

USS Enterprise

Was die Effekte angeht haben sich Regisseur JJ Abrams und Produzent Bryan Burk einiges an Neuem einfallen lassen und zudem einiges auch kombiniert. Das Beamen zum Beispiel war damals nur Bildrauschen was gezeigt wurde, einfach formuliert.

In Star Trek 11 wird das Beamen selber schon fast zu einer eigene Attraktion. Die zu beamende Person leuchtet hell auf und wird dabei von vielen kleinen leuchtenden Partikeln umgeben, die sich ähnlich einem Tornado um die entsprechende Person sehr schnell herumbewegen.

Das Beamen selbst wird somit jedes mal aufs neue wie sehr schön in Szene gesetzt während des ganzen Film. Jedes Beamen bekommt man somit nun wirklich wieder direkt mit.

Was die Feuereffekte sowie die Waffeneffekte angeht, wurde auch daran nicht gesparrt und einiges verbessert. Die Laser wirken farblich gesehen viel intensiver und haben an Klang und Optik einige zugelegt, wobei der Klang allgemein viel satter rüberkommt.

Die Explosionen in Star Trek 11 sind zudem auch viel Gehaltvoller als in bisherigen Star Trek Filmen, irgendwie besser umgesetzt und somit authentischer finde ich.

Explosionen

Letztlich der Warp Effekt ist etwa gewöhnungsbedürftig, wenn auch besser als vorher. Nun ist es nämlich so, das der Raum wirklich verzogen wird ähnlich der Reise durch ein Wurmloch wie bei StarGate und man kaum noch irgendwelche Sterne vorbeiziehen sieht.

Der Klangeffekt beim Eintritt/Austritt in den Warp ist zudem viel klangintensiver als vorher und hört sich nun in etwa so an wie Seismische Bomben in StarWars nur viel Dumpfer und satter.

Mein persönliches Fazit zu Star Trek 11 ist, das man sich den Film einfach mal angeschaut haben muss. Ob man nun Trekki ist oder nicht, Star Trek 11 ist für jeden gedacht und lässt einen mitunter wahrlich sehr tief eintauchen in das Star Trek Universum.

Den Film kaufe ich mir auf DVD, sobald es den im Handel gibt!