KranzKrone / Meine anfänglichen Gedanken zu James Cameron’s AVATAR und was daraus wurde.

Als ich mir James Cameron’s AVATAR damals im örtlichen Kino angeschaut hatte, bemerkte ich ja schon beim Anschauen selber das mir der Film ziemlich nahe ging.

Das lag und liegt wohl daran, das ich erst noch mal lernen muss wie man mit Gefühlen umgeht und dergleichen. Allerdings lag diese starke berühren des Filmes bei mir auch daran, das James Cameron es geschafft hat mich als Zuschauer in seine Welt von Pandora zu ziehen. Dieses sich in der fiktiven Welt verlieren, das war und ist wohl der Punkt der mich so getroffen hat.

Denn die Geschichte hinter James Cameron’s AVATAR ist gar nicht so Ausserirdisch oder Abwegig wie es auf den ersten Blick aussieht. Klar man ist auf einem anderen Planeten der Pandora heisst, welche im Sonnensystem Alpha Centauri liegt welches 4Lichtjahre von der Erde entfernt ist und die Na’vi sind 3Meter große Menschenähnliche Lebensformen in Blau.

Alles das sieht und klingt nach Sci-Fi und am Anfang von James Cameron’s AVATAR sieht auch alles nach einem weiteren öden Sci-Fi Film aus. Jedoch kommt mir die Handlung in AVATAR sehr bekannt und vertraut vor.

Auf der einen Seite eine Gruppe von Menschen die so gesehen hochtechnologisch agieren und die örtlichen Ressourcen ausbeuten und auf der anderen Seite die Ureinwohner welche das gar nicht toll finden und eine Schändung ihrer Heimat sehen.

Das alles passiert tagtäglich auf dem Planeten Erde, nur mit dem Unterschied das es sich dabei um Menschen handelt die sich das Gegenseitig antun.

Die einen Menschen welche fortgeschrittene Technologie nutzen, beuten die Ressourcen von andere nieder entwickelte Menschen aus. Als Denkansatz dazu mal Afrika, auch der schwarze Kontinent genannt, dort passiert das seid Jahrzehnten schon.

Jeder ist daran beteilig, an der Ausbeutung von ärmeren und nieder entwickelten Menschen. Dadurch das man Schmuck kauft zum Beispiel, wofür die Wertvollen Edelmetalle in Afrika gewonnen werden. Oder durch Textilien, wofür die Wolle in teilen von Afrika angebaut wird für einen Bruchteil des späteren Preises.

So weit entfernt ist das was in James Cameron’s AVATAR passiert gar nicht von der Realität. Das was James Cameron quasi oben drauf gepackt hat in AVATAR ist die direkte funktionierende Verbindung zwischen verschiedenen Lebensformen.

So etwas gibt es nicht in dieser Art in der realen Welt auf dem Planeten Erden, vielleicht gab es sowas in anderer Form aber mal. Das ist es was mich so berührt hat, diese beschriebene Möglichkeit der Verbindung zwischen Na’vi und dessen Umwelt auf Pandora. Die Möglichkeit sich mit jeder Lebensform zu verbinden und dessen Gedanken zu fühlen um daraus ein besseres Verständnis zum Zusammenleben zu entwickeln.

Denn das ist es was die Menschheit verlernt hat, mit ihrer Umwelt zusammen zu leben. Anstatt die Natur zu achten und zu versuchen so gut wie möglich in Einklang mit der Natur zu leben, beutet die Menschheit die Natur und somit ihrer eigenen Lebensgrundlage immer mehr aus.

Statt zu versuchen zu verstehen und zu lernen wie Mensch und Natur zusammen leben können, geschieht das Gegenteil. Zwar gibt es einige Ansätze in die Richtung eines harmonischen Zusammenleben mit der Natur, jedoch sind das gemessen an der Summe nur einzelne zaghafte Ansätze.

Manchmal denke ich, das es wirklich so ist wie es in dem Film Watchmen erzählt wird.

Dort heisst es, das sich die Menschliche Natur nicht verstecken lässt und darin besteht sich selbst das Licht auszupusten. Daran arbeitet die Menschheit wahrlich schon sehr lange, das stimmt so gesehen, jedoch die Schritte dahin ziehen sich sehr lange.

So wie die Menschheit bisher mit ihrer Umwelt und dem Planeten sowie dessen Ressourcen und deren Verschwendung umgeht ist es nur eine Frage der Zeit wann es soweit sein wird das der Planet Erde den endgültigen Bruch bekommt.

Wenn man mal bedenkt, das die Klimakonferenz in Kopenhagen kein Ergebnis geliefert hat in dem sich alle beteiligen Länder der Welt dazu verpflichten etwas gegen die zu schnell voranschreitende Erwärmung des Weltklima zu unternehmen. Dann verliert man sehr schnell die Gedanken an die Hoffnung, das sich noch was ändern wird in Zukunft.

Jemand aus meiner Verwandtschaft hat mal gesagt, das nicht die Optimisten die Welt verändern sondern die Pessimisten. Somit gehöre ich dann wohl zu den Pessimisten!

Denn ich mache mir keine Gedanken über diese 2Grad Grenze die man nicht überschreiten darf und welche als äusserste Grenze gilt. Ich mache mir Gedanken darüber was man tun kann wenn die 2Grad Grenze überschritten ist und was danach kommt und wie man das, was dann kommt auch überleben kann. So wie es bisher aussieht scheinen die reichen und technologisch entwickelten Nationen kein Interesse daran zu haben die eigene Zukunft retten zu wollen.

Mit retten meine ich allerdings, das es keine ernsthaft gemeinte Verpflichtungen und gemeinsame Anstrengungen der Nationen dieser Welt gibt, um die globalen Erderwärmung welche viel zu schnell voranschreitet zu stabilisieren. Denn das ist alles was die Menschheit machen kann, verstehen und lernen was man dagegen tun kann.

Beschrieben 2Grad Grenze für das Weltklima wird überschritten werden, die Frage dazu ist halt nur Wann der Punkt an dem das passiert sein wird.

Die Menschheit und dessen rasante Entwicklung ohne Rücksicht auf die Natur, die eigentliche Lebensgrundlage der Menschheit, ist das Problem warum sich die Erderwärmung so drastisch beschleunigt hat. Denn einen Klimawandel gibt es immer mal wieder in der Erdgeschichte, nur verläuft dieser eher über Jahrhunderte oder Jahrtausende und nicht in Jahrzehnten.

In James Cameron’s AVATAR geht es um das Zusammenleben zwischen den Lebensformen, basierend auf einer natürlichen Ordnung und einem Gleichgewicht in die der fremden Mensch auf Pandora nicht passt.

Es geht darum das die Menschheit genau dieses Zusammenleben verlernt hat und es verdrängt. Die Menschheit verdrängt das aus dem einen Grund heraus, der so einfach wie auch gleichzeitig falsch ist. Sich und seine Lebensweise einschränken zu müssen und zwar drastisch. Quasi auf Vorindustrielles Niveau, sich begebene zu müssen ist der Grundgedanke den zu viele Menschen auf diesem Planeten haben.

Jedoch ist das ein falscher Gedanke und somit eine falsch begründete Angst, denn die Menschheit hat etwas um diese Verlustängste zu kompensieren, nämlich hoch entwickelte Technologie in allen Bereichen.

Jedoch wollen die reichen Menschen dieser Welt nur noch reichen werde und das werden Sie, in dem diese Technologien zurückgehalten werden und stattdessen alt bewährtes genutzt wird. Besser Erdöl und Kohle in Massen verschwenden oder auch Atomkraft, anstatt in effiziente Energienutzung zu investieren.

Die Technologien für effiziente Energienutzungen existieren schon lange, manche im Entwicklungsstadium und andere in gut ausgereifter Form und bereits in der aktiven aber kleinen Nutzung. Genau dass ist das Problem, diese Technologien existieren in kleiner Nutzungsform und werden nur langsam weiterentwickelt, weil das Geld für die Entwicklung wo anders reingesteckt wird.

Weiter geht es mit Meinen gedanklichen Ausführungen dann im demnächst nachfolgenden zweiten Teil.