KranzKrone / Krankheit, nur ein anderes Wort für Ausgrenzung – Erste Schritte zur Erkenntnis, über sich Selbst und Andere.

Dieser Gedanke geht mir schon seit längerem durch den Kopf, den gedanklichen Anstoß oder Ansatz dazu hatte ich allerdings schon damals in der Klinik. Irgendwie kam mir in den Sinn, das Krankheit als Wort für mich zumindest nur ein anderes Wort für Ausgrenzung ist, nur eben feiner und nicht so abwertend formuliert.

Ich habe mich immer zu dagegen gewehrt mir von den ganzen Ärzten, also Psychologen und Psychotherapeuten sowie Psychiatern, aufdrücken zu lassen ich sei krank. Je mehr diese Fachidioten von Seelen Doktoren versucht haben mir einzuhämmern das ich krank sei, um so mehr habe ich mich dagegen gewehrt, weil es sich so falsch anfühlte und immer noch so falsch anfühlt.

Habe mich nie als Krank gefühlt, nur immer zu mitbekommen das meine Umwelt das gerne so sieht und darüber hinaus mitbekommen das sofern ich das nicht so sehe wie meine Umwelt, eben noch mehr krank bin für meine Umwelt.

Nun gab und gibt es ein paar sehr wenige Menschen die meine Ansichten dazu teilen und mitunter auch genau so handhaben, nur die Mehrheit der Menschen in dieser Welt sieht das halt nicht so, für diese Mehrheit bin ich und alle Anderen die so sind wie ich, halt Krank oder eben gestört.

Auf die Idee das ich nicht krank sondern einfach nur Anders bin als alle Anderen, darauf kam ich erst später. Diese Andersartigkeit kann scheinbar von der Mehrheit der Gesellschaft nicht passend klassifiziert werden, in form von Erklärung, Sicherheit! Also wird diese Andersartigkeit einfach als Krankheit betitelt, etwas das behandelt werden muss und bekämpft werden muss vom System um die Sicherheit sowie dessen Integrität des System zu wahren in der die Gesellschaft lebt.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist so in ihrem Hamsterrad drin, jeden Tag aufs neue, das es für diese Mehrheit der Gesellschaft gar nichts ausserhalb dieser geschlossenen Welt gibt.

Von dieser Sicht aus gesehen, ist es dann durchaus klar und verständlich für mich, das ich mit meinen Eigenarten die nun so gar nicht kompatibel mit der Mehrheit der Gesellschaft sind, als krank im Sinne von Andersartigkeit angesehen werde.

Das ich in den Augen der Mehrheit der Gesellschaft behandelt werden müsste im Sinne von Reintegration in die Gesellschaft, den einen wahren und einzigen Motor in dem jedes Individuum nur noch einfach funktioniert zu funktionieren hat anstatt zu leben.

Ausserhalb dieses System stehe ich, werde wohl teilweise als Störfaktor für die Ordnung des System angesehen, wenn ich mir die Ausführungen der ganzen Ärzte so anschaue, hinter denen allen nur die Angst vor dem Unbekannten dem nicht klassifizierbaren steht sowie verbirgt.

Was der Mensch nicht versteht oder nicht imstande ist zu begreifen wie auch zu erfassen, das bekämpft der Mensch mitunter bis aufs Blut.

Aussenseiter war und werde ich immer sein, ganz egal welche Bezeichnungen und Klassifizierungen es dafür noch geben wird oder erfunden werden.

Ich werde immer ausserhalb dessen stehen was die Mehrheit als Systematische Ordnung in sich selbst akzeptiert, oder gelernt hat zu akzeptieren, damit Sie ihre tiefsten Ängste und Triebe als Menschen nicht auf Dauer aushalten sondern verdrängen und verbergen können, vor sich selbst.

Bekämpfungen der Symptome, mit allen Mitteln, anstatt zum Kern des vermeintlichen Problems zu gehen und dort nach einer Lösung zu suchen. Genau das tut die Mehrheit der Menschen, immer zu, überdecken von Problemen die eigentlich keine sind, sondern nur durch die Verdeckung erst zu solchen werden.

Beobachten wie ein Wächter der Ausserhalb steht, das bin ich, das ist meine Gabe wie auch mein Fluch zugleich und macht das Leben zu einer unvorstellbaren intensiven experimentellen Erfahrungen für mich, jeden Tag immer wieder aufs neue.

Ich hätte diese Zeilen wo anders veröffentlichen könne, natürlich hätte ich das hier raushalten können. Aber das wollte und will ich in Zukunft nicht mehr. Entweder ganz oder gar nicht!