KranzKrone / Ghost als Software – Von einem Hype zur Nische
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Ich war einst mal angetan von der ursprünglichen Idee welche GHOST in dessen Anfängen begründete auf Kickstarter, mit all dessen (revolutionären?) Visionen welche zu einer wahren Alternative bezüglich WordPress werden sollte.

Geblieben ist meiner Ansicht nach von dieser einstigen “revolutionären Idee” nur noch ein vages Abbild, mehr ein Schatten dessen in einer sehr kleinen Nische die kaum noch Relevanz hat bezüglich einer Alternative zu WordPress.

GHOST war einst DIE HOFFNUNG, auch für mich als neue sowie frische Alternative zu WordPress in die vermeintlichen Arena des Blog eingetreten, den Kampf um das Bloggen sowie die Art und Weise dessen in eine neue und bessere Zukunft zu lenken.

Ein kurze Einleitung…

Damals am 29.04.2013 erblickte auf Kickstarter ein neues Projekt namens GHOST als Idee das Licht der digitalen Welt, mit dem Anspruch die Art und Weise des Bloggen radikal verändern zu wollen. Nach nur knapp 1 Monat, genauer 29 Tage, hatte der einstige Spendenaufruf schon das anfängliche Ziel von 25,000£ Britischen-Pfund um 800% überschritten und ganze 300.000$ Dollar der Idee um GHOST eingebracht.

GHOST war einst nur eine Idee von 2 Personen gewesen, namentlich John O’Nolan und Hannah Wolfe, die beide scheinbar genervt waren vom damaligen Platzhirsch namens WordPress.

John O’Nolan war ein ehemaliger Angestellter der Firma hinter dem kostenpflichtigen Teil von WordPress namens AUTOMATTIC, welche WordPress.com betreibt sowie stetig weiterentwickelt. Zudem wurde John O’Nolan anfänglich mehr als die öffentlichkeitswirksame Person hinter dem Projekt gesehen, nicht nur auf Kickstarter wo das Projekt auf seinen Namen eingetragen war sondern auch in der Presse.

Hannah Wolfe hingegen arbeitete mehr im Hintergrund an sowie für diese neue Software des Bloggen namens GHOST, sowohl was die Programmierung sowie auch Support anging. Gemessen an dem wie GHOST mit John O’Nolan im Zusammenhang präsentiert wird, scheint Hannah Wolfe ganz zufrieden zu sein mit ihrer Position und das Sie nicht so sehr im Rampenlicht steht.

Der einstige prachtvolle Anfang auf Kickstarter.

GHOST war anfänglich auf Kickstarter eine Idee mit viel Potenzial und eben so vielen neu-modischen Möglichkeiten dazu, wie John O’Nolan und Hannah Wolfe sich ausdenken konnten, welche genau zum scheinbar richtigen Zeitpunkt aufkam und somit am passenden Ort den aktuellen Nerv der Zeit traf wie das gerne betitelt wird rückblickend.

Alleine die damalige vielzählige Beteiligung von potenziellen Unterstützern auf Kickstarter konnte wohl nur als “das Zeichen” für die einstigen 2 Gründer von GHOST gesehen werden. Denn in der Summe wurden dem Projekt ganze “$254,478.03 Dollar” an Spendengeldern zuteil, nachdem alle Gebühren/Kosten abgezogen waren.

Nachdem der offizielle Spendenaufruf auf Kickstarter beendet war, meldeten sich noch ein paar große IT-Firmen um nochmal ein bisschen mehr an Geldmitteln für dieses Projekt zu spenden.

Geld für neue Kleider.

Nun hatten John O’Nolan und Hannah Wolfe also erst mal das nötige Kleingeld zusammen für ihre Vision namens GHOST, das eine gänzlich neue Software begründen sollte, welche das Bloggen ihrer Meinung nach revolutionieren würde.

Doch so ein Start aus dem Nichts heraus kostet auch einiges an Geld und das obwohl ein so genanntes StartUp eher für flache Strukturen und effizientes Arbeiten bekannt ist, was wiederum in geringen Kosten resultieren sollte.

Nachfolgen die Kosten des StartUp in einer detaillierte Auflistung aller Kostenpunkte für den Aufbau des StartUp und um die Idee funktionsfähig zu erhalten.

Nach dem die Kostenpunkten für die sozusagen “Ersten Schritte” in Form der Entwicklung einer Webseite sowie Aufbau der notwendigen Infrastruktur für die neue Dienstleistung um GHOST dann abgezogen waren, blieben also noch “$157,991.26 Dollar” an Geldmitteln für die weitere Anschaffungen zur relativ freien Verfügung von John O’Nolan und Hannah Wolfe.

New Hardware – Investing in Assets

Relativ frei verfügbare Geldmittel beschreibt dann auch passend wofür die verbleibenden “$157,991.26 Dollar” an Geldmitteln noch eingesetzt wurden. Denn neben den anfänglichen fixen Kosten für die Entwicklung und jene Technik welche das StartUp zum funktionieren braucht, sind auch die darin arbeitenden Personen in Form der nun neuen Angestellten noch ein weiterer Kostenfaktor der wiederum Geld verbraucht damit jene Menschen auch etwas an Geld zum Leben haben und entsprechend für ihre Arbeit entlohnt werden.

Monatliche Kosten für das StartUp

Zusammengefasst ergaben sich aus den vorherigen oben genannten Zahlen dann “$156,934.77 Dollar” in Summe als Fixkosten für den Aufbau sowie “$21,577.66 Dollar” an monatlichen Kosten (4 Angestellte & Hosting) zum Betrieb der Infrastruktur.

Somit verblieben dann noch “$157,991.26 Dollar” an Geldmitteln zur relativen freien Verfügung des StartUp namens GHOST. Diese oben genannte Summe würde dann nur noch 7 Monate ausreichen um in den schwarzen Zahlen bleiben zu können, bevor die verfügbaren Geldmittel ausgeschöpft wären und dann entweder neue Geldgeber gefunden werden müsste oder die Insolvenz der Firma drohen würde.

Übersicht der Kosten sowie freie verfügbare Geldmitte

Für manche Firma sind 7 Monate reichlich an Zeit um sich zu entwickeln sowie ein sich selbst tragendes Geschäftsmodel aufzubauen das langfristig funktioniert, sowie den Fortbestand der Firma sichert. John O’Nolan und Hannah Wolfe sowie jene 2 neuen Angestellten der Firma hinter GHOST als StartUp hatten wohl ähnliche Gedanken bezüglich der Zukunft jener neu gegründeten Firma sowie verschwendeten keine unnötige Zeit und investierten daher so manche freie Minute in ihre neue Firma um diese auf eine möglichst stabile sowie langfristige Grundlage zu stellen.

Mit den Möglichkeiten wachsen die Ansprüche…

Was die Finanzierung sowie den Aufbau der Firma um GHOST angeht, so kann ich dazu nur wenig negatives sagen. Eventuell waren die “$18,000 Dollar” für 4 Personen/Angestellte als Gehalt, was in “$4,500 Dollar” pro Person zu Buche schlägt doch etwas fragwürdig für ein StartUp.

Andererseits habe ich in der Vergangenheit bedingt durch Berichte und Recherchen die Erfahrung gemacht, das ein “Gehalt” in jener Größenordnung noch relativ im Rahmen dessen liegt was sonst so üblich ist bei einem StartUp.

Dennoch existieren ein paar Punkte bezüglich der weiteren Entwicklung von GHOST als Software die mich sehr stören und scheinbar auch manch andere Leute, wenn danach per Suchmaschine mit den passenden Begriffen gefahndet wird.

Erstmal wäre da das, was ursprünglich als Ziel angegeben wurde von GHOST im Vergleich zu WordPress, also worin die definierten Unterschied im Detail zwischen den beiden Plattformen genau liegen würden.

Erster Streich und der Zweite folgt so gleich…

Das wurde einst in medialer Form sehr genau gezeigt, beispielsweise was das “schönere” sowie “detaillierteres” Dashboard von GHOST anging, mit all den “besseren” sowie “übersichtlichen” Metriken direkt im Blickfeld. Daraus wurde nichts, denn während der Entwicklung von Ghost schien einigen der Mitarbeiter zu dämmern was diese Implementierung jener “tollen Metrik Funktion” alles an Aufwand und somit Arbeit bedeuten würde im Detail.

Kurzerhand wurde diese tolle Idee mit dem “Dashboard voller sinnvoller Metriken” von Einst einfach eingestampft und aus der Entwicklung des Projekt entfernt. In Form eines nett geschriebenen Blog-Post wurden Alle darüber informiert, im Wortlaut das jene Funktion gestrichen wurde und das doch gar nicht so schlimm sei dass nun das Versprechen von Einst gebrochen wurde da doch “viel bessere Lösungen” für so etwas schon existieren und nur noch entsprechend eingebaut werden müssten bei Bedarf.

Nun wird seither das Geckoboard als “DIE BESTE LÖSUNG” für diese einst hoch angepriesene sowie eigens implementierte Funktion als das Maß aller Dinge angegeben. Schade um diese Funktion, kann doch mal passieren bei einem StartUp in den Anfängen. Oder?

Sorry, we breaking up…

Zweiter Streich.

WordPress war damals nach Meinung von John O’Nolan nicht zwangsläufig nur in Gänze schlecht, nur eben nicht das was eine Software zum Bloggen seiner Ansicht nach sein sollte. Eben nicht so umfassend und vor allem aufgebläht durch teilweise alte Zeilen innerhalb der Programmiersprache (eng. Legacy-Code) von WordPress, welcher die Weiterentwicklung behinderte und insgesamt die Leistung beeinträchtige.

John O’Nolan als ein ehemaliger Mitarbeiter von AUTOMATTIC, mit einem möglicherweise besonderen Blick für die Vision hinter WordPress, welche seiner Ansicht nach nur umständlich oder möglicherweise gar nicht richtig umgesetzt wurde sah WordPress als Software damals möglicherweise erst mal nur als Platzhirsch. Vielleicht wurde dann mit der Zeit daraus im weiteren Verlauf die Sichtweise das WordPress mehr als Konkurrent zu betrachten war und später ergab sich daraus eventuell auch die Sicht als Endgegner bezogen auf die Verbreitung von WordPress.

Definitiv störte sich John O’Nolan so sehr an dem was WordPress bis dato war und wohin sich dies scheinbar, seiner Meinung nach entwickelte, das er darüber in seinem damaligen persönlichen Blog einen ausführlichen Beitrag schrieb in dem ebenfalls schon GHOST als neue Alternative vorgestellt wurde.

PHP als grundlegende Programmiersprache von WordPress erschien John O’Nolan damals als nicht mehr zeitgemäß sowie passend, um eine neue Software zu konstruieren welche das Bloggen auf die nächste sowie bessere Ebene gegenüber WordPress bringen würde. Also wurde nach einer Alternative zu PHP als Basis gesucht und schon nach kurzer Zeit wurde das damals noch sehr frische sowie experimentelle “Node.js” als jene passende Alternative gefunden.

Bezüglich der Bevorzugung von “Node.js” gegenüber “PHP” als grundlegenden Programmiersprache auf der GHOST als Software dann zukünftig entwickelt werden sollte, passt sowie erklärt ein Sprichwort im Zusammenhang mit Programmierern nachfolgend sehr gut dazu die Umstände welche zu diesem Wechsel der Programmiersprache führten.

“Devlopers like new and fancy stuff, because it’s new and fancy.”

Unbekannter Autor

Übersetzt in Deutsch wird daraus dann nachfolgender prägnanter Satz:

Entwickler mögen neues und tolles Zeug, weil es neu und toll ist.

Mit dem oben genannten Zitat von einem Programmierer, dessen Quelle mir leider unbekannt ist, wird im wesentlichen ausgesagt das “manche” Programmierer gerne neuere Programmiersprachen den Vorzug geben als dem alt bekannten.

Denn mit dem “neuen und tollen” Spielzeug im Sinne von Programmiersprache in diesem Zusammenhang jenem “Node.js” ist eben vermeintlich mehr möglich als wie mit “PHP” als bekannte und schon relativ alte Programmiersprache.

Node.js wurde somit mutmaßlich für GHOST als Software ausgewählt, da scheinbar der Hintergedanken dazu war das mit einer neuen Programmiersprache welche sich teilweise ebenso noch im Prozess der Entstehung befand eben zukünftig viel mehr möglich wäre als wie mit dem bekannten sowie alten PHP.

Möglicherweise war mutmaßlich auch ein wesentlicher Bestandteil bei dieser Überlegung von John O’Nolan und dessen Mitarbeitern, das so eine neue Programmiersprache wie “Node.js” bedingt durch dessen Neuheit/Unbekanntheit am Markt der Programmiersprachen im Vergleich zu “PHP” kaum jemand in der Lage sein würde all zu viel der Programmzeilen nachher vom Projekt zu kopieren. Oder vielmehr sollte nur ein kleiner “elitärer Kreis” von Programmierern dadurch erschaffen werden, wodurch die “Investitionen” in diese neue Software nur nachhaltig geschützt werden sollten. Vielleicht war dem so oder auch nicht.

Dritter Streich und noch lange nicht Schluss.

Da langfristig die Entwicklung von GHOST als Software und somit auch dessen Mitarbeitern gesichert sein sollte, wurde schon zu Anfang eine Dienstleistung namens GHOST PRO mit entwickelt. GHOST PRO ist im Grunde ein “Managed Hosting” für das ein Kunde monatlich bezahlt, basierend auf der Infrastruktur welche auch die eigene Firma beziehungsweise Organstation von Ghost.org für sich selbst nutzt.

Ghost Pro – Alte Preise

Preislich gesehen war dieses GHOST PRO in den Anfängen noch relativ günstig berechnet und startete Preislich bei gut “$9 pro Monat” für das “PERSONAL” Paket, das den Einstieg bei GHOST PRO bildete. Als nächstes folgte dann für “$24 pro Monat” das “ADVANCED” Paket, sowie für stolze „$80 pro Monat das “TEAM” Paket und den Abschluss der Reihe für “$200 pro Monat” bildete jenes “BUSINESS” Paket am Ende.

Somit wurde erst mal eine breite Basis abgedeckt, um vom Privaten bis zum Geschäft -Umfeld alles bedienen zu können. Soweit so in Ordnung und gut durchdacht für den Anfang!

Einzig als negativ anzumerken bei diesen einzelnen Angeboten war schon damals für mich der Punkt mit den Beschränkungen von “Anzahl der Besucher” pro Paket. Entweder soll diese “hervorgehobene Unterteilung” dazu dienen den Unterschied pro Paket besser zur Geltung zu bringen oder dazu dienen das ein “besseres Paket” gekauft wird.

Aktuell mit Stand des Datum von diesem Artikel hat sich der Preis jener einzelnen Pakete für GHOST PRO signifikant nachfolgend verändert. Nun berechnen sich die Preise pro PAKET mit startend von “BASIS – $29” sowie “STANDARD – $79” und “BUSINESS – $199” -pro Monat.

Ghost Pro – Aktuelle Preise

Somit ist das Angebot zwar einerseits etwas kompakter im Umfang geworden, auf der anderen Seite jedoch auch deutlich teurer bezüglich des Einstieg in GHOST PRO für potenzielle Neukunden was allerdings auch einen wesentlichen Bestandteil der Umstrukturierung darstellt.

Vierter Streich.

Ein wesentlicher Bestandteil der beschriebenen “Umstrukturierung” bei den Preismodellen für die einzelnen Tarife/Pakete ist jedoch ein Punkt beziehungsweise Grund, welcher nirgendwo auf der Webseite von Ghost.org zu finden ist und das hat wahrscheinlich auch seine gute Berechtigung.

Wenn all jene Personen von einst, welche auf Kickstarter mit ihrem Geld für den Start von GHOST gesorgt hatten, wüssten was die wahre Begründung für die Steigerung des Preis darstellt würden diese Personen wohl teilweise verärgert reagieren.

Um diese etwas versteckteren Informationen bezüglich der fortlaufenden Steigerung des Preis für “GHOST PRO” während der vergangenen Jahre zu finden, ist lediglich etwas mitunter aufwändige Recherche mittels einer Suchmaschine notwendig und schon präsentiert sich die Antwort im Transkript eines Podcast mit John O’Nolan zu dieser Fragestellung.

In dem Verlauf des Podcast wird John O’Nolan eine Frage bezüglich des Hosting und Preis von GHOST PRO gestellt, woraufhin er dann ein paar kürzere sowie eine längere Antwort gibt welche die wohl interessantesten Informationen enthalten.

Nachfolgend eine angepasste Übersetzung dazu vom Original Transkript in Englischen des Podcast.

Anbei gilt lediglich zu beachten, das bei einem Podcast im Englischen meist in der “Du” -Form produziert wird und zudem die Übersetzung kein “Sie” im Sinne des Deutschen kennt. Lediglich ein “Mr.” oder “Mrs.” wäre da als sehr förmliche Anrede noch verfügbar, was jedoch kaum in einem Podcast eine Verwendung findet.

Fragesteller: Rob Hope

Antwortender: John O’Nolan


Rob: Also, du hast deine Hosting Plattform, Einstiegspreis 29 Dollar pro Monat?

John: Ja.

Rob: Okay. Also, ich möchte wissen, wie ist das (Preis) da oben gelandet? Ich meine, man kann so tief gehen, wie man will, aber warum ist es nicht $9 und warum ist es nicht $19?

John: Gute Frage. Eigentlich eines meiner Lieblingsthemen, denn jeder, der irgendetwas erschaffen, irgendetwas hergestellt und es verschickt hat, der hat fast ausnahmslos immer zu wenig verlangt, auch jetzt noch.

Rob: Jedes Mal.

John: Wir haben einen Freund namens Mark, der erstaunliches…er hat eine erstaunliche Apple namens “Thought Train” auf den Markt gebracht, er ist dabei, “Thought Train 2” zu starten.

Rob: “Thought Train 2”.

John: Ganz genau. Und er verlangt 6 Dollar pro Monat und ich sage ihm immer wieder, dass das zu niedrig ist. Ich versuche immer wieder, ihn dazu zu bringen, es zu erhöhen, weil…

Und wir haben mit 5 Dollar pro Monat angefangen.

Und was man bei den niedrigeren Preisen feststellt, ist, dass man Kunden mit geringerer Qualität bekommt, die höhere Support-Ansprüche haben. Sie haben weniger in das Produkt investiert, weniger Sorgfalt, viel weniger Finesse darüber, wie sie es benutzen. Es ist einfach ein Wegwerf-Produkt. Und die Preisgestaltung ist sehr interessant, weil sie viel mehr psychologisch als wirtschaftlich ist.

Es geht viel mehr darum, wie die Leute über Produkte denken, als darum, wie viel sie sich leisten können oder was der tatsächliche Wert ist. Und so haben wir seit dem Start von Ghost die Preise etwa alle 18 Monate testweise verdoppelt, um zu sehen was passiert. Wir können es uns leisten, dass die Kornversionsrate um 50 % sinkt, wenn wir den Preis verdoppeln und den gleichen Betrag verdienen. Und wir haben festgestellt, dass die Kornversionsrate in der Regel um etwa 20 % sinkt, so dass wir im Endeffekt weniger Kunden unterstützen müssen.

Rob: Mehr Qualitätskunden!

John: Höhere Qualität der Kunden mit höherem Umsatz. Wir sind also von $5 auf $10 auf $19 auf $29 gestiegen und unser monatlicher Preis liegt jetzt bei $36. Ich denke, das ist jetzt genau der richtige Punkt. Wir haben das Gefühl, dass es die richtige Balance für das Einstiegsniveau ist.

Rob: Aber ist es den Versuch wert, nur um zu sehen, wie stark der Preisverfall ausfällt?

John: Ja, also wir haben einen Mindestpreis von 99 Dollar ausprobiert und…

Rob: Auf der Einstiegsebene?

John: Ja.

Rob: Wow.

John: Und es konvertierte gut. Es war absolut in Ordnung, aber es kam der Punkt, an dem wir dreimal weniger Kunden hatten als jetzt, und es fühlte sich an, als ob jeder einzelne Kunde proportional zu viel war. Also war der Verlust eines Kunden eine wirklich große Sache.

Rob: Verstehe.

John: Im Gegensatz dazu hatte der Verlust eines Kunden keine so große Auswirkung auf den tatsächlichen wiederkehrenden Umsatz. Also, $29 mit Startpunkt fühlt sich wie eine bessere…

Rob: Also, $29 für 12 Monate, $36 für 1 Monat?

John: Ja. Und was wir jetzt an diesem Punkt feststellen, ist, dass die Leute mehr bezahlen, sie verbringen mehr Zeit damit, das Produkt kennenzulernen, sie haben mehr Vertrauen in das Produkt, sie vertrauen ihm mehr, sie sind geduldiger, sie sind verständnisvoller, sie sind respektvoller, wenn sie den Support kontaktieren. Und alles in allem würde ich höher-preisliche Produkte immer empfehlen. Wenn Sie etwas herstellen, verdoppeln Sie den Preis.

Rob: Ich meine, das ist ein gewaltiger Ansatz, einfach den Preis verdoppeln und sehen, was passiert.


Also ist die Quintessenz aus der Konversation basierend auf dem Transkript des Podcast bis zu diesem Punkt, das jene Preissteigerung von GHOST PRO nur deswegen umgesetzt wurde weil dadurch all die Personen von dem Produkt abgeschreckt wurden welche letztendlich mehr Aufwand benötigt hätten im Kundendienst.

Prinzipiell ist das kein rein schlechter Ansatz für eine Firma, durch anheben des Preis für ein Produkt all die “schlechten Personen” im Sinne von “aufwändig zu betreuen” gleich von Vornherein auszuschließen beziehungsweise deren Zugang eben durch den Preis als Barriere zu begrenzen.

Das durch diese Preisregelung gleichzeitig auch mehr Geld in die Kassen fließt, ist wohl auch als ein schöner Nebeneffekt zu betrachten. Obgleich das ebenfalls dann an diesem Punkt zu einem etwas faden Beigeschmack führen kann, da so ein Vorgehen auch gut als Gier gewertet werden könnte.

John: Sehen, was passiert! Es gab einen großartigen… Meine Güte, ich habe seinen Namen vergessen, aber Du musst das später für mich nachschlagen, @asmartbbear ist sein Twitter-Name. Er hat WP Engine gegründet.

Rob: Ja, das ist Jason Cohen.

John: Jason Cohen. Also, es gibt einen großartigen Vortrag von Jason Cohen. Ich glaube, es war auf der MicroConf, wo er über die Ökonomie der SaaS-Preise spricht, und er sagt genau das: Verdoppeln Sie Ihre Preise und sehen Sie, was passiert, und wenn sich die Kornversionsrate nicht ändert, rate mal, was dann?


Erklärung von SaaS:
  • Englisch: SaaS = Software-as-aService
  • Deutsch: Software-als-Dienstleistung

Rob: Rate mal, was?

John: Du wirst den Preis noch einmal verdoppeln. Und darüber, wie man Marketing-Einnahmen in Abo-Dollars und so weiter reinvestiert und diese Art von Rad aufbaut.

Rob: Ich meine, er hat seine Zeit abgesessen, dieser Typ.

John: Ja, er kennt sich wirklich aus. Er hat einige sehr gute Vorträge und Blog-Beiträge.


Leider ergibt “Jason Cohen” als Begriff/Name in einer Suchmaschine so manchen Treffer, der nicht unbedingt eindeutig nur eine einzige Person identifiziert. Zudem ist nicht ganz klar ob die Aussage bezüglich “er hat seine Zeit abgesessen, dieser Typ.” nur reine Umgangssprache in dem Zusammenhang ist oder ob jener “Jason Cohen” wirklich im Gefängnis eine Haftstrafe für Verbrechen, möglicherweise Finanzverbrechen verbüßt hat. Sofern letzteres der Fall wäre in diesem Zusammenhang, erscheint die freudige Aussage von John O’Nolan dazu in einem gänzlich anderen sowie fragwürdigen Licht.


Rob: Wo ist “WP-Engine” jetzt beim Einstieg? Ich weiß es eigentlich nicht.

John: Fünfunddreißig,$35, glaube ich.

Rob: Fünfunddreißig?

John: Ja, ja. Sehr ähnlich wie wir.

Rob: Es fühlt sich an, als wäre der Standard für eine hochwertige Hosting Plattform da.

John: Ja, und was lustig ist, ist, dass man unterschiedliche Erwartungen an verschiedene Märkte und Produkte hat, richtig? So gibt es eine Menge E-Mail-Tools, die ab $29 Dollar im Monat kosten. Alles, was sie tun, ist E-Mails zu versenden. In der Tat ist alles, was sie tun, eine verherrlichte Benutzeroberfläche auf Mailgun oder SendGrid, die tatsächlich die E-Mails senden. Und sie sind dabei sehr erfolgreich. Es ist schon lustig, für welche Dinge die Leute bereit sind zu zahlen und für welche nicht.

Rob: Aber Sie haben eine Schnittstelle, CDN, Sicherheit…

John: Sicher, und wir bekommen immer noch gesagt, dass wir zu teuer sind und: „Ich kann eine WordPress-Installation für 2,99 $ auf einem Shared-Hosting-Account bei GoDaddy oder Hostgator starten…

Rob: Auf jeden Fall.

John: Und wir sagen: “Cool, ja, wenn ihr das machen wollt, dann solltet ihr das tun.”

Rob: Habt ihr Benutzer auf der Open-Source-Plattform, die nach sechs Monaten oder so auf die Hosting Plattform umsteigen?

John: Ja, die ganze Zeit.

Rob: Wirklich?

John: Das ist einer unserer größten Wachstumsbereiche, wahrscheinlich.

Rob: Warum, glaubst du, ist das so?

John: Also, eine Menge Leute fangen mit den selbst-Hosting Open-Source-Produkten an. Sie lernen sie kennen, sie investieren.

Sie werden die Produkte genießen und sie werden sie gerne benutzen.

Und es wird als nützlich für sie eingestuft und etwas, das sie weiterhin benutzen wollen.

Aber sie werden der Wartung überdrüssig, und nachdem der Server ein- oder zweimal ausgefallen ist oder wir eine Menge Updates ausgeliefert haben, werden sie der Updates überdrüssig, oder sie stellen fest, dass sie kein Backup hatten oder ihre Mails nicht mehr funktionieren oder sie haben einen Zustrom von Hacker News und sie haben kein Caching eingerichtet. Dann steigt ihre CPU-Auslastung und sie bekommen eine irre Rechnung.

Sie sagen: “Ich mag die Produkte. Ich will mich nicht um das Hosting kümmern”, weil sie erkannt haben, dass die meiste Zeit, in der sie Entwickler sind, ihre Zeit X pro Stunde wert ist und sie mehr als das ausgeben, um ihren Blog oder ihre Publikation online zu halten, und es viel mehr Sinn macht, das Open-Source-Projekt zu finanzieren, das die Produkte pflegt, während sie gleichzeitig kostenloses Hosting bekommen.

Rob: Ich habe hier eine Frage von Riley:

„Hey John, hier ist Riley aus New York.

Ich bin ein 16-Jähriger mit vielen verschiedenen Online- und Offline-Nebenbeschäftigungen. Einer davon ist das Erstellen von Websites für lokale Unternehmen. Für eines davon, einen lokalen DJ, habe ich Ghost benutzt, es funktioniert großartig, also danke.

Aber wie auch immer, meine Frage ist jetzt, wo Ghost weithin bekannt und ziemlich gut etabliert ist – hast du in Betracht gezogen, zukünftige Versionen nicht zu öffnen und stattdessen 100% des Unternehmens der Verbesserung von Ghost Pro zu widmen?

John: Das ist eine gute Frage.

Ghost PRO ist eine ziemlich anspruchsvolle Plattform als Service.

Es ist eine Hosting-Orchestrierung-Geschichte, die Tausende von Ghost-Instanzen verwaltet und in mancher Hinsicht ist sie sehr spezifisch für Ghost und in anderer Hinsicht wird sie eine sehr leistungsfähige Plattform für das Hosting jeder Art von App sein.

Die Verbesserung von Ghost PRO allein würde also nicht unbedingt zu mehr Verkäufen oder Aufmerksamkeit für Ghost, die Produkte, führen oder sehr viel für uns tun. Ich meine, wir können Dinge wie kontinuierliche Integration, Deployment-Funktionen, Backups, Cycloning, Dinge wie WP Engine und Flywheel sie haben, hinzufügen.

Aber an diesem Punkt ist das wirklich eine Art Wettbewerb auf der Hosting-Seite.

Es sagt: “Hostet bei uns, aber ihr könnt auch woanders hosten.”

Und wir konkurrieren mit dem Hosting und unsere Differenzierung ist das Hosting. Das ist nicht unbedingt der Bereich, in dem wir spielen wollen.

Der interessante Ort für uns, an dem wir etwas tun können, ist im Produktbereich, wo die Wahl nicht darin besteht, ob man Ghost auf DigitalOcean oder Ghost PRO hostet, sondern darin, ob man Squarespace oder WordPress nutzt oder Ghost.

Und wenn wir proportional mehr Leute haben, die Ghost nutzen, und ein Prozentsatz von ihnen Ghost PRO nutzt, haben wir immer noch einen größeren Marktanteil, wir haben immer noch mehr Kunden, die zu uns kommen.

Aber wofür wir bekannt sind und worüber die Leute reden, ist Ghost im Vergleich zu anderen Produkten und was Ghost anders macht als andere Produkte im Vergleich zum Marketing innerhalb unserer bestehenden Benutzerbasis, wo wir es hosten.

Der Großteil unseres Fokus liegt also auf Ghost und nicht nur auf dem Hosting-Service. In Bezug auf die Frage, ob wir auch einige Closed-Source-Sachen machen würden, vielleicht.

Es gibt ein interessantes Modell, das WordPress ausprobiert hat, aber in Bezug auf PR nicht sehr erfolgreich war, nämlich Jetpack, richtig?

Und Jetpack ist eigentlich eine sehr, sehr gute Idee. Für alle, die es nicht wissen: Jetpack ist eine Reihe von Diensten, die auf wordpress.com von Automattic gehostet werden und die man mit jeder WordPress-Seite über ein Plugin verbindet, das Plugin heißt natürlich Jetpack.

Und es macht Sachen wie zusätzliche Funktionen, Spamschutz, Backups, Sicherheit.

Es macht alle Arten von wirklich interessanten Dingen.

Es macht aber auch einige sehr schlecht durchdachte Sachen, weshalb es in der WordPress-Industrie einen ziemlich schlechten Ruf hat, weil der Automattic-Manager nicht ideal ist.

Also, mir kommt Jetpack immer wie eine der besten Ideen vor, die es nie dahin geschafft hat, wo sie hätte sein können.

Aber die Idee, eine Art API-basierte Dienste zur Dezentralisierung von Ghost-Sites bereitzustellen, ist eine interessante Idee, über die wir nachgedacht haben und die wahrscheinlich zu einem gewissen Teil Closed Source sein würde.

Aber im Moment ist das Team noch klein.

Wir müssen immer versuchen, unseren Fokus zu behalten. Es gibt eine Menge Dinge, die wir gerne tun würden, aber wir müssen Prioritäten setzen.


Teilweise übersetzt mit der besten Unterstützung von www.DeepL.com (kostenlose Version)

Fünfter Streich.

Wenn ich dieses ganze Transkript des Podcast so lese und explizit diesen vorherigen aufgeführten Teil im speziellen, dann ergibt sich für mich immer wieder daraus die gleiche eine Fragestellung nach dem Warum.

Warum ist Ghost.org so selektiv geworden was dessen Kundschaft von GHOST PRO angeht, obgleich ein anfangs geringer Einstiegspreis doch scheinbar gut funktioniert hatte. Nur als Begründung jene “paar schlechten Nutzer” die höhere Verwaltung im Sinne von Mehrkosten verursachen, ist nicht ausreichend.

Wenn ich beispielsweise RaidBoxes für so ein „Managed Hosting“ hernehme, dessen Einstiegspreis bei 9€ Euro beginnt, müsste das Aufkommen an „schlechten Nutzern“ welche nur Mehrkosten verursachen sehr hoch sein und dementsprechend dürfte jener niedriger Tarif gar nicht mehr existieren.

Warum hat sich GHOST als Software und Ghost.org als Plattform so in diese Richtung weiterentwickelt, fort von einer Idee welche das Bloggen revolutionieren wollte, hin zu einer Dienstleistungen die augenscheinlich nur noch eine bestimmte sowie zahlungskräftige Klientel erreichen sowie bedienen möchte?

Einst war „Projekt namens Ghost“ auf Kickstarter mit einem eindeutigen Ziel angetreten, nämlich eine Alternative in Form eines „WordPress-Fork“ zu erschaffen welche ausschließlich den Fokus auf das Bloggen hat anstatt ein „überladendes Content-Managment-System“ (CMS) sein zu wollen.

WARUM ist das Ziel einer “Non-Profit” Organisation augenscheinlich der Drang nach “mehr Geld” von “wenigen Kunden” einer bestimmte Klientel, anstatt wie einst eine Platform für die Masse als Alternative zu WordPress?

Soweit ich das mit „Non-Profit“ richtig verstanden habe, ist dessen Sinn eben explizit nicht dem „Markt“ zu folgen durch kuriose Preissteigerungen sondern sich auf das wesentliche zu besinnen und mit dem zu arbeiten was vorhanden ist an Finanzen.

WARUM hat scheinbar die GIER in GHOST.org Einzug gehalten?

Als damals der Schritt zu einer „Ghost Foundation Ltd“ mit Sitz in „Singapur“ vollzogen wurde, war die „Steuerpolitik“ in Großbritannien jene einstige Begründung dafür gewesen. Vermeidung von Steuern, ist wohl eher der mutmaßliche Grund für diesen „Umzug“ der Adresse nach Singapur als Steuer-Oase gewesen.


Mal so am Rande noch angemerkt wäre da zudem die Fragestellung, wieso auf der Webseite von Ghost.org so explizit mit der „Transparenz“ bezüglich der Firmendaten geworben wird und dennoch nicht im Detail zu erkennen ist „wie viele Kunden“ aus dieser Statistik nun „welchen Tarif“ genau haben oder auch „was an Gehalt“ die einzelnen Mitarbeiter bezahlt bekommen?

Öffentlich frei verfügbare sowie transparente Metriken…

Wer kann da nur an böse Absicht denken…


Zudem wäre da noch die weitere Fragestellung bezüglich jener Vergleichstabelle in welcher die Kosten für das Hosting, wohl im Sinne von Managed Hosting, auf eine sehr fragwürdige Art und Weise verglichen wird.

Ein fragwürdiger Vergleich von Managed Hosting…

Angeblich kostet das „vergleichbare“ Hosting für WordPress ab $35 Dollar, während für GHOST Pro lediglich $29 Dollar pro Monat und somit ganze $6 Dollar weniger fällig werden. Das ist schon eine sehr komische Rechnung welche Ghost.org da wohl bewusst so aufstellt als Pseudo-Vergleich, anders ist das nicht zu erklären.

RaidBoxes beispielsweise bietet für WordPress vollwertiges Managed-Hosting schon ab 15€ Euro pro Monat, was aktuell(Datum des Artikel) etwa $18 Dollar entspricht, womit dieser Pseudo-Vergleich von Ghost.org widerlegt wäre das professionelles Managed-Hosting für WordPress so arg teuer wäre.

Fair sich mit der Konkurrenz vergleichen, die Fähigkeit ist Ghost.org wohl bei der Umstrukturierung der Firma abhanden gekommen.


Sechster Streich.

Ganz alleine und nur für sich genommen waren die oben aufgeführten Veränderungen, auch gerne “strukturelle Anpassungen” genannt, für die Mitarbeiter an der Software namens GHOST mehr ein Segen als denn ein Fluch, höchstens in dem Sinne das ein paar wenige Personen auf der Strecke sich abwandten wegen diesen Veränderungen. Wahrscheinlich ist das ein akzeptabler Verlust, der sich auf den ersten Blick in der Bilanz verliert. Nur um auf den zweiten Blick dann langfristig Schaden anzurichten.

Just a blogging PlattformNur eine Plattform zum Bloggen. Einst war jener Leitsatz der große Aufmacher mit dem GHOST einst auf Kickstarter um die Mithilfe in Form von Spenden warb, um eine Software zum Bloggen gestalten welche nachhaltig so manches im Vergleich zu WordPress zum besseren verändern wollte.

Von diesem Leitsatz ist nichts mehr geblieben! Denn nun wird GHOST als Software und Ghost.org als Plattform nicht mehr für “nur eine Plattform zum Bloggen” angepriesen, sondern als “DIE ADRESSE” schlecht hin beworben wenn DU eine jener Personen bist die PROFESSIONELL das Schreiben betreiben und GENAU DAFÜR eine Plattform suchen.

Ghost.org und dessen Software namens GHOST hat sich also seit damals am 29.04.2013 auf Kickstarter, als Start der Idee zum Auftakt das Bloggen verändern zu wollen im Vergleich zu WordPress, genau in jene eine Richtung entwickelt die so komplett das Gegenteil von dem darstellt womit einst alles begann.

Scheinbar möchte Ghost.org nur noch eine bestimmte Art von Personen als Kunden haben, also eine spezifische Klientel, welche besonders zahlungskräftig sind und demnach zu folge auch mehr an Geld in die Kasse bringen und dabei jedoch weniger Aufwand im Bereich der Betreuung erzeugen.

Ein paar abschließende Worte…

Einst war GHOST als Software der sprichwörtliche neue helle Stern am Firmament des Bloggen, voller wunderbarer Verheißungen für eine neue Ära dessen was so viele am Bloggen liebten und doch nur durch WordPress ausleben konnten.

Ich war damals keiner jener Personen die für GHOST auf Kickstarter auch nur 1 Cent gegeben hätten, weil ich zum einen vorsichtig bin was “vollmundige aufgehübschte Versprechungen” in solchen schön medialen Inszenierungen angeht. Andererseits empfand ich damals die Art und Weise wie John O’Nolan der Welt seine Vision präsentierte, als sehr fragwürdig, weil da irgendwie etwas darin mit-schwang das einen Missklang erzeugte.

Seit damals im Jahre 2013 und dem Start jener Idee von GHOST als neue Software zum Bloggen hat sich definitiv so einiges verändert, das meiste davon leider zum schlechteren, meiner Meinung nach.

Immer noch empfinde ich jene Verwandlung welche GHOST als Software vollzogen hat, als ein erschreckendes sowie mahnendes Beispiel dafür was passieren kann wenn die vermeintlichen vergangenen Differenzen eines Einzelnen in Ambitionen münden welche zu hoch gegriffen sind und damit den einstigen hellsten Stern zu einem der kleinsten Lichter verkommen lassen in einem ansonsten so großen strahlenden Meer der Sterne.

Alle diese Zeilen sind Teil meiner persönlichen Meinung und somit subjektiv.

Quellenangaben