KranzKrone / Einen geliebten Menschen verloren…

Und wieder schwindet ein einst geliebter Mensch aus meinem Leben, und nicht weil dieser Mensch den Weg des Todes gegangen ist. Ich liebte einst diesen Menschen, soweit ich im Stande bin diese Phänomen namens Liebe zu begreifen und zu verstehen sowie auch zu empfinden sowie zu fühlen.

Sie war meine Zweite Partnerin und zugleich meine Dritte, wobei letzteres der Versuch war die Fehler der ersten gescheiterten Beziehung wieder gut zu machen. Letztendlich war es nur ein Versuch ohne Erfolg, denn alles wurde nur noch viel schlimmer als wie beim ersten Ende.

Verlassen wurde ich bisher immer von Frauen, weil ich unfähig zu sein scheine was Empfindungen angeht die für Frauen so notwendig zu sein scheinen. Manchmal hasse ich mich dafür das ich so unfähig bin was Empathie angeht im Bezug auf Menschen und speziell was Frauen angeht.

4 mal schon wurde ich deswegen verlassen, immer in dem Moment wo ich glaubte einen Weg der Verständigung zu jener Frau gefunden zu haben, wurde ich meines Platzes verwiesen. Seither kenne ich nur noch diesen Schmerz eines auseinander gerissenen Herzens das jegliches Gefühl von Liebe verbrannt hat. 

Empathie scheint essenziell für eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau zu sein und ich bin bedingt durch meine Andersartigkeit nicht dazu in der Lage diese Fähigkeit zu nutzen oder gar anzuwenden. Somit bin ich verdammt dazu jedes mal zurückgewiesen zu werden von jeder Frau was eine wirklich wahre intime Partnerschaft auf der Basis von tiefgreifender Liebe angeht.

Mir würde das nichts ausmachen, wenn ich nicht einst mal von der Wärme und Liebe eine Frau hätte kosten dürfen.

Ich weiß das ich diese geliebte Frau nie wieder zurück bekommen werde, das sie nie wieder zurück kommen wird zu mir, aber ich sie darüber hinaus auch nie mehr wieder sehen werde. Sie hat sich so sehr verändert das ich sie nicht mehr wieder erkenne und zudem alle Verbindungen zu bis dato jenen bekannten Menschen gekappt.

Bisher habe ich jede geliebte Frau stets verloren, das scheint meine Bürde zu sein, stets zu verlieren was ich liebe.

Zurück bleibt dann nur noch der Schmerz, das Leiden, die Qualen, und zusammen mit alle dem eine brennende Seele, meine brennende Seele. Noch hasse ich Frauen nicht, aber viel dahin fehlt nicht mehr. Natürlich könnte ich all die Möglichkeiten der modernen Pharmakologie nutzen und mich mit Medikamenten vollstopfen die mich dann „glücklicher“ oder „zufriedener“ machen oder gar mich „vergessen“ lassen.

Dennoch würde ich tief in meinem Innern wissen das ich eine Lüge leben würde und Lügen ist noch schlimmer als diese seelischen Qualen für mich.

Was bleibt ist nun ein weiterer Schmerz der sich zum bestehenden hinzufügt und das Feuer meiner brennenden Seele mehr schürt. Ich habe mich noch nicht entschieden ob ich jemals wieder zulassen werde so schwer emotional verletzt zu werden. Denn das Problem ist nicht der Seelische Schmerz, sondern das was daraus entsteht, all der Hass und die Wut auf alle anderen Menschen und im speziellen Frauen. Die mögliche Gefahr die daraus entsteht das ich fortan den Menschen mit Hass begegnen werde, weil ich nie wieder solch emotionalen Verletzungen erfahren will.

Denn der Grund warum ich mich selbst fern halte von anderen Menschen in der realen Welt ist nur zu Hälfte der, das mich das Zusammensein mit selbigen anstrengt.

Ich schreibe dies nicht weil ich um Hilfe rufe oder Hilfe haben will, sondern weil ich diese Gedanken schon Jahrzehnte mit mir herumtrage. Nun ist der Moment gekommen an dem ich all dies nicht mehr für mich behalten will, weil ich der Welt etwas zeigen will.

Einst schrieb ich in meinem Blog, das sich künftig was ändern wird. Anfangen tut diese Änderung mit diesem Beitrag! Und mir ist durchaus bewusst was diese Zeilen anrichten können oder wozu selbige missbraucht werden können, aber ich bin ab jetzt über diesen Punkt hinweg, mir ist das schlicht weg egal WIE mich nun jeder sieht.

Ich schäme mich nicht dafür, das ich als gestandener Mann von über 2 Meter an Körpergröße diese Zeilen geschrieben habe und dabei so schmerzerfüllt war und immer noch bin, das ich während der meisten Zeit über viel Tränen vergossen habe und weiterhin tun werde. Fortan immer dann wenn der seelische Schmerz meine inneren Vorkehrungen überwindet und durchbricht, mit all seinem Schrecken und was danach noch kommen mag.