KranzKrone / Das iPad verändert das Schreiben auf eine Art und Weise, welche Ich bisher nur bedingt begreife.

Mal abgesehen davon das ich bisher noch nicht so komfortabel auf dem iPad schreiben kann wie ich es mir vorstelle, so kann ich doch schon sagen das der Einfluss den das iPad auf meine Art und Weise zu Schreiben hat doch schon mit unter beachtlich ist.


Die Erfahrung ist bisher in etwa so ähnlich, wie die Erfahrung mit dem iPodtouch, als diese neue Technologie einen Teil meines Lebens langsam aber stetig veränderte. Genau so langsam aber stetig verändert das iPad nun meine Art und Weise zu Schreiben, ganz gleich ob es sich dabei um neue Artikel für mein Netzwerk handelt oder um weiterführende Zeilen bei meinen anderen Schreibarbeiten.

Das iPad ist auf der einen Seite vielleicht nur ein größere iPodtouch und auf der anderen Seite dennoch soviel mehr als nur ein viel größere iPodtouch. Zum einen kann ich all die Funktionen des iPodtouch auf dem iPad nutzen, aber darüber hinaus auch noch für mein Empfinden ordentlich längere Texte schreiben.

Denn es kommt nicht darauf an wie schnell ich die einzelnen Buchstaben der Wörter schreiben kann, sondern wie die Handhabung und der Ablauf dieser Tätigkeit sich gestaltet im Großen und Ganzen. Diese Tätigkeit, das Schreiben auf dem iPad gestaltet sich sehr gut in der Handhabung für mich.

Schreiben hat etwas mit Gefühl zutun.

Es gibt sogar eine faszinierende Entdeckung welche ich gemacht habe im Bezug auf das Schreiben auf dem iPad, was die Fehlerquote beim Schreiben auf der virtuellen Tastatur angeht.

Wenn die Töne für Tastaturanschläge eingeschaltet sind, dann mache ich weniger Fehler beim Schreiben auf dem iPad als wie wenn die Töne für die Tastaturanschläge ausgeschaltet sind. Ein rein Psychologisches Phänomen, denn scheinbar stimuliert der simulierte Ton beim Tastenanschlag auf der rein virtuellen Tastatur auf der Glasscheibe eine Art von Erinnerung im Gehirn.

Eine Art von Zusammenspiel zwischen gelernter Erfahrung und Gefühl würde ich sagen. Das ist zwar nur Spekulation bisher, jedoch ist es für mich die Möglichste Erklärung für dieses Phänomen.

Die gespeicherte Erfahrung im Gehirn ist wohl, das es bei jedem Tastenanschlag einen Klang gibt, jeweils unterschiedlich in der Lautstärke, bedingt durch die jeweilige Tastatur. Zudem gibt es einen empfindsamen Reiz an den Fingerspitzen, denn nur diese berühren die Tasten.

Diese beiden Empfindungen, Ton wie Reiz werden wohl zusammen gespeichert oder sind zumindest sehr dicht miteinander verknüpft und abhängig voneinander. Das wäre dann unter Umständen eine Erklärung dafür, wieso es sich für mich teilweise beim Schreiben auf dem iPad vom Gefühl her so anfühlt, als ob ich auf einer realen Tastatur schreiben würde.

Jedoch entsteht dieses Gefühl und die vermeintliche wohl eher unbewusste Sicherheit beim Schreiben auf dem iPad nur dann wenn die Töne für die Tastaturanschläge eingeschaltet sind. Somit verändert das iPad die Art und Weise des Schreiben schon beachtlich, denn das iPad adaptiert in gewisser Weise wohl die erlernten Fähigkeiten beim Schreiben, welche im Unterbewusstsein gespeichert sind.

Schreiben neu erleben.

Ob das Schreiben auf dem iPad und auf einer rein virtuellen Tastatur, welche auf einer Glasscheibe abgebildet wird, nun entspannter oder anstrengender ist wird sich erst noch zeigen.

Bisher kann ich jedoch sagen das es wahrlich eine gänzlich andere Erfahrung ist, auch besonders von der Haptischen Wahrnehmung her ist das Schreiben ein ganz anderes Gefühl. Definitiv ist es eher so, das ich öfter und auch meistens ausgiebiger meine Gedanken versuche in form von ein paar Zeilen zu notieren.

So gesehen ist die Art und Weise beim nutzen des iPad für Notizen gegenüber dem iPodtouch schon gestiegen, in manchen Momenten sogar sehr stark. Allgemein betrachtet ist es eher so, das all diese Veränderungen welche ich vom iPodtouch schon bedingt kenne, eher langsam aber stetig einsetzen.