Warum ich Produkte von Apple nicht mag und als geplante Obsoleszenz ansehe.

Ein neuer Chip sie alle zu knechten.

Nun im Jahr 2020 hat Apple das vermeintliche Ziel der “totalen Kontrolle” über dessen Produktserie in die finale Phase eingeschwenkt. Denn durch die Vorstellung der ersten Produkte mit einer Neuausstattung in Form des “M1” –Chip als zentrale CPU welche auf der selben ARM Architektur beruht die schon seit geraumer Zeit in den iPad und iPhone Produkten zur Anwendung kommt, hat Apple dann zukünftig und wahrhaftig die totale Kontrolle.

Wenn dann in absehbarer Zeitspanne nur noch Produkte auf Basis des eigenen Chip-Design in der Produktpalette von Apple existieren, dann wird langsam und stetig jedem klar werden was Apple von Anfang an vor hatte. Vorbei wird dann die Ära der freien Reparatur sein, weil Apple das für seinen Produkte vollends ausschließen kann bedingt durch die volle Integration von Hardware und Software welche durch Apple alleinig kontrolliert wird.

Neu definierte geplante Obsoleszenz designt von Apple

Möglicherweise könnte dann Apple zu der Erkenntnis gelangen, das beispielsweise ein iPhone oder iPad nicht mehr wie bisher 4-5 Jahre mit Updates versorgt wird, sondern nur noch 2-3 Jahre oder gar kürzer, weil das besser für den Verkauf von neuen Produkten und somit der Bilanz ist.

Vielleicht wird ein iPhone oder iPad nach Ablauf eines bestimmten (internen sowie geheim?) Zeitraum dann einfach aufhören die maximale Leistung zu erbringen und stattdessen beständig langsamer werden, bis zu dem Punkt an dem dessen Funktionsweise nur noch als teurer Briefbeschwerer ausreicht.

Möglicherweise wird Apple dieses Geräteverhalten als rein subjektive Wahrnehmung des Kunden um-deuten, sowie zudem argumentieren das irgendwann einmal das Ende eines jeden Gerätes gekommen sei und ein Neukauf doch so viel “mehr an Sicherheit” für den Kunden mitbringen würde neben den vielen anderen Vorteilen neuerer Technik.

Technik und deren Verbesserungen sowie Nutzungsmöglichkeiten welche dann Apple alleinig bestimmt sowie vorgibt, damit der “unbedarfte Endanwender” auch immer schön nur das bekommt was absolut nötig ist anstatt wie bisher das was möglich ist.


Wenn dann Apple mit dieser neuen “Produkt-Strategie” durchkommt sowie genügend Kunde bereit sind diese neuen “bequemen und sichere” Produkten zu kaufen, dann werden auch andere Firmen sich daran ein Beispiel nehmen und versuchen die eigene Produktpalette nach dem Vorbild von Apple in einen “goldenen Käfig” zu verwandeln.


Apple präsentiert sich gerne groß bei der Produktfertigung sowie dem allseits beliebten Thema des Umweltschutz, jemand der ganz vorne dabei sei, letztendlich jedoch überhaupt nur ein geringes Interesse daran zu haben scheint die Arbeitsbedingungen in den Lieferketten nachhaltig zu verbessern. Mehr an Lohn und Arbeitssicherheit durch Apple von oben an die Zulieferer diktiert, das wird wohl immer ein Wunschtraum bleiben.


Schlusswort.

Abschließend kann ich nur sagen, das meine einstigen Erfahrungen aus der Vergangenheit mit den Produkten von Apple eine lehrreiche sowie teurer Erfahrung waren. Lehrgeld eben, das mir im wahrsten Sinne des Wortes die Augen geöffnet hat bezüglich Monopolstellungen, Machtmissbrauch und der allseits bekannten “geplanten Obsoleszenz” die jedoch manchmal gar nicht so leicht als solche zu erkennen ist.

Da für mich “der Weg das Ziel” darstellt, werde ich zukünftig mich in Richtung von Linux und dessen verschiedener Derivate bewegen, was das Betriebssystem für meinen “PC zum Arbeiten” angeht mit dem ich alle wichtigen Informationen verarbeite.

Lediglich für das Spielen am PC werde ich dann noch Windows einsetzten, bis ich entweder mal den Punkt erreicht habe an dem ich auf Linux ordentlich spielen kann ODER ich irgendwann des spielen am PC so überdrüssig werde das sich dies für mich erledigt hat zukünftig. 😉

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